Kosten

Warum keine gesetzliche Kassenzulassung sondern nur private Niederlassung?

In keinem anderen medizinischen oder anderen sozialen Bereich kommt es in höchstem Maße auf Offenheit, Diskretion und gegenseitigen würdevollen Umgang an, wie im psychotherapeutischen. Was in meinem Sprechzimmer geschieht, geht meiner Meinung nach, niemanden sonst was an. Die Kostenträger (Versicherungen) bestehen natürlich mit Recht darauf, einiges darüber zu erfahren. Der Grund einer „Therapie“, d.h. die „Indikation“, muss angegeben werden, in der Regel in Form einer „Diagnose“. So muss ich den Menschen, die mit einem „Problem“ oder mit „Symptomen“ ((Beschwerden irgendwelcher Art) zu mir kommen, eine Diagnose „verpassen“, sonst übernehmen es die Kassen nicht. Eine Diagnose zu bekommen, heißt ein Etikett umgehängt zu bekommen, für viele Menschen, die ohnehin Schwierigkeiten haben, sich an einen Fachmann zu wenden, eine zusätzliche Herabwürdigung ihrer Person: psychisch krank zu sein!
Meine Autonomie ist mir wichtig – natürlich im Rahmen der ärztlichen Kunst – d.h. mir Vorschriften von Kassen oder kassenärztlicher Vereinigung machen lassen zu müssen, widerspricht meinem Vorsatz der unmittelbarsten und bestmöglichen Hilfeleistung am rat- und hilfesuchenden Menschen. Ich möchte mich nicht an den „Tropf“ hängen (den man regelmäßig zudrehen kann)!
Somit versuche ich (natürlich im Rahmen der GOÄ) jedem, der bei mir psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe bekommen möchte diese auch zu geben, selbst Menschen, die weniger finanzielle Mittel haben.
Privatversicherte können natürlich meine Leistungen in vollem Umfang über ihre Kasse abrechnen, wenn sie dies unter obigen Prämissen trotzdem wünschen.

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